Zeiler Baudenkmäler

Mitwirkende / Danksagung

Zu allergrößtem Dank verpflichtet bin ich dem Zeiler Ehrenbürger Ludwig Leisentritt, der mir seine Sammlung von Fotos und Texten zur Zeiler Stadtgeschichte zur Verfügung stellte und die ich weidlich genutzt habe. Wenn also auf dieser Website "alte" Bilder auftauchen, dann stammen sie größtenteils aus dieser Quelle. Wenn ich Textabschnitte aus Ludwig Leisentritts Publikationen übernommen habe, so ist dies jeweils mit Seitenangabe vermerkt. Aber fast noch wichtiger war das ganze Hintergrundwissen, das ich mir durch Herrn Leisentritts (großteils unveröffentlichte Arbeiten) verschaffen konnte, und das in meine eigenen Texte bewusst oder unbewusst eingeflossen ist. Nicht zu vergessen sein stets abrufbereiter Rat, wenn mir der eine oder andere Sachverhalt mal nicht so klar war!

Ein zweites dickes Dankeschön gilt Heinrich Weisel, der mir ebenfalls wertvolle Informationen und umfangreiche Teile seiner Arbeit zur Verfügung gestellt hat, und der mir im persönlichen Gespräch bei so mancher kniffligen Frage helfen konnte.

Ein Dank auch dem verstorbenen Hermann Mauer, dem "Urvater" der heutigen Generation Zeiler Heimatforscher, ohne dessen "Chronik der Stadt Zeil" viele heimatgeschichtliche Arbeiten und auch diese Website kaum vorstellbar wären.

Ganz besonders bedanken möchte ich mich auch bei der Stadtverwaltung, insbesondere Bürgermeister Thomas Stadelmann und Geschäftsleiter Thomas Fensel, die dieses Projekt von Anfang an wohlwollend unterstützt haben. Überhaupt ging die Anregung für die Erstellung dieser Website von Thomas Fensel aus, und er hat mir von Anfang an auch jede Menge Material zur Verfügung gestellt, das für meine Arbeit von grundlegender Bedeutung war (insbesondere die wissenschaftlichen Gutachten zur Zeiler Denkmalpflege).

Sehr viel gegeben haben mir auch die zahlreichen Gespräche mit netten Zeiler Hausbesitzern, die mir einiges zur Geschichte ihrer Anwesen erzählen konnten und die mir Zutritt zu ihren Höfen und Wohnungen gewährten sowie das Fotografieren ermöglichten.

Zeil, im August 2017
Hans Brech


Soweit nicht anders angegeben stammen Texte von Hans Brech. Die zeitgenössischen Bilder stammen ebenfalls von Hans Brech, die historischen (meist schwarzweiß) sind größtenteils von Ludwig Leisentritt zur Verfügung gestellt.

Benutzung

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Quellen

  • Altstadtsanierung Zeil am Main

    : Sondergutachten "Denkmalpflege" / Volkmar Eidloth u.a.. - Stuttgart, 1991.
  • Denkmalliste Bayern

    / Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege. Regierungsbezirk Unterfranken. Haßberge. Zeil a.Main
  • Gutbier, Reinhard: Das Bürgerhaus im östlichen Unterfranken

    . - Tübingen, 1995. - 207, 112 S. : zahlr. Ill. - (Das deutsche Bürgerhaus ; 36)
  • Heimrich, Ilse: Die Stadtpfarrkirche Sankt Michael zu Zeil am Main

    . - Zeil am Main, 1970. - 107 S. : zahlr. Ill. u. graph. Darst. - Unveröff. Zulassungsarbeit
  • Leisentritt, Ludwig: Ein Spaziergang durch Zeil

    : Stadt- und Kirchenführer für Gäste und Einheimische. - Zeil a.Main, 1990. - 71 S. : Ill., Kt.
  • Leisentritt, Ludwig: Zeil in alten Bildern

    / Zusammenstellung u. Text: Ludwig Leisentritt. - Zeil a.Main : Haumüller, 1983. - 120 S. : zahlr. Ill.
  • Mauer, Hermann: Chronik der Stadt Zeil am Main

    / Hrsg.: Stadt Zeil am Main ; Mitarb.: Hermann Mauer, Erwin Marquardt, Rudolf Winkler u.a. - Zeil am Main, 1971-1981. - Bd. 1-3.
  • Tittmann, Alexander: Hassfurt

    : Der ehemalige Landkreis. - München, 2002. - 646 S. : zahlr. Ill. u. Kt. - (Historischer Atlas von Bayern / Teil Franken. Reihe1. Heft 33)
  • Städtebaulich-denkmalpflegerische Untersuchung der Stadt Zeil am Main

    / Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Institut für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte (Masterstudiengang Denkmalpflege). - Zeil am Main, 2013. (Leitung: Dr. Thomas Gunzelmann)
  • Umlauf, Alois: 300 Jahre Propsteihof in Zeil a. Main.

    - Haßfurt, 2006. - 64 S. : zahlr. Ill. - (Schriftenreihe des Historischen Vereins Landkreis Haßberge. Beihefte ; 4)
  • Umlauf, Alois: "Forcht Gott Thue recht – Scheu niemand"

    : der Aufstieg des Glasergesellen Johann Conrad Sebastian zum begüterten Zeiler Ratsherren. - Haßfurt, 1997. - (Wochenpost, 26.09.1997)
  • Umlauf, Alois: Die Häuser der Zeiler Altstadt um 1850

    : ihre Besitzer u. Bewohner seit 1730. - [Zeil], 2008. - 403 S. : zahlr. Ill. u. graph. Darst.
  • Weisel, Heinrich: Die Zeiler Steinhauer und ihre Berufskollegen aus umliegenden Orten im 17. und 18. Jahrhundert

    : ihre Namen, ihre Herkunft, ihre Spuren. - Zeil am Main, 2000-2009. Bd. 1-3.
  • Und nicht zuletzt die vielen

    Texte und historischen Fotos

    , die mir

    Ludwig Leisentritt

    zur Verfügung gestellt hat. Die allermeisten älteren Fotos stammen aus seiner Sammlung.
  • Weitere Quellenangaben noch in Bearbeitung...

Verwendete Abkürzungen und Fachbegriffe

(d) dendrochronologisch festgestellt, also durch Altersbestimmung der verwendeten Hölzer
(i) durch eine Inschrift belegt
Wände und Fassaden
  • Fachwerk:

    Die wichtigsten in Zeil vorkommenden Fachwerkformen zeigt Rudolf Winkler in der Chronik, Bd. 2, S. 290: Bild anzeigen. Eine weitere Übersicht findet sich unter community.fachwerk.de. Eine Übersicht der wichtigsten Fachbegriffe findet sich unter fachwerkbau.de
  • Fassadengliederungen

    • Pilaster:

      Pfeilerartiges Formelelement der Architektur. (Quelle: Wikipedia)
    • Risalit:

      Ein zumeist auf ganzer Höhe aus der Fluchtlinie eines Baukörpers hervorspringender Gebäudeteil. Als Mittel zur Fassadengliederung ist er ein typisches Gestaltungsmittel der Architektur des Barocks und der Renaissance, tritt jedoch auch in anderen Epochen auf. (Quelle: Wikipedia)
  • Türen

    (s. Wikipedia)
  • Fenster

    (s. Wikipedia)
  • Torbogen

    • Korbbogen:

      oben flacher gekrümmt als an den Seiten.
    • Rundbogen:

      Im Idealfall genau halbkreisförmig
    • Segmentbogen:

      Ausschnitt aus einem Halbkreis, so dass Bogen und Seitengewände einen mehr oder weniger augeprägten Winkel bilden
    • Spitzbogen:

      bekannt z.B. von gotischen Fenstern
rund ums Dach:
  • Satteldach:

    Einfaches Dach mit zwei gegenander geneigten Dachflächen. Gerade Giebelseiten.
  • Walmdach:

    Auch an den Giebelseiten geneigte Dachflächen ("Walm").
  • Halbwalmdach (Krüppelwalmdach):

    Auf den Walmseiten bleibt ein trapezförmiger Restgiebel stehen. Die Walmseiten gehen also nicht so weit nach unten wie die Traufseiten.
  • Mansarddach:

    Ein Satteldach, bei dem die beiden Dachflächen "geknickt" sind, so dass unten eine steilere, oben eine flachere Dachneigung entsteht.
  • Schleppdach:

    Die Dachfläche erstreckt sich weiter auf Nebengebäude (mit gleicher oder veränderter Neigung).
  • Frackdach: eine Sonderform des Satteldaches, es wird auch als "einhüftig" oder als "eineinhalbgädig" bezeichnet. ... Bei der Dachform des Frackdaches fehlt das Geschoss unter dem Dach auf einer Traufseite. (Quelle: Wikipedia)
  • Giebel

    : das (meist dreieckige) Wandstück innerhalb der geneigten Dachflächen. Ein

    giebelständiges

    Haus steht mit dem Giebel zur Straße.
  • Traufe

    : Die Dachseite ("Tropfseite") eines Hauses. Ein

    traufständiges

    Haus steht also mit einer Dachseite zur Straße.
  Zur Erklärung weitererer architektonischer Fachbegriffe wird das Online-Architekturlexikon empfohlen.